Die Digitalisierung hat die Haus- und Immobilienverwaltung in Österreich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Betriebskostenabrechnungen werden elektronisch erstellt, Eigentümerportale ersetzen zunehmend den klassischen Postversand, und Schadensmeldungen erfolgen über Apps oder digitale Ticketsysteme.
Diese Entwicklung bringt viele Vorteile mit sich: Prozesse werden schneller, Informationen leichter verfügbar und Abläufe besser dokumentierbar. Gleichzeitig steigen jedoch die rechtlichen Anforderungen. Überall dort, wo personenbezogene Daten, Verträge, Zahlungsinformationen oder Beschlüsse verarbeitet werden, müssen Hausverwaltungen die maßgeblichen gesetzlichen Vorgaben einhalten. Dazu zählen insbesondere die DSGVO, das österreichische Datenschutzgesetz (DSG), das Wohnungseigentumsgesetz 2002 (WEG), das Mietrechtsgesetz (MRG), die Bundesabgabenordnung (BAO) sowie das Unternehmensgesetzbuch (UGB).
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